Themen: KI/Digital, Bildung
Regionen: International, Nordamerika
Google will seinen KI-Assistenten Gemini für Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur Oberstufe nicht mehr standardmässig aktivieren. Auch Gemini Notebook, Gemini in Classroom und die Google-Suche sollen nur verfügbar sein, wenn die Schuladministration sie einschaltet. Weil KI-Funktionen tief in die Suche integriert seien, könnten Schulen bei einem vollständigen KI-Verbot auch diese nicht anbieten, erklärte Googles Bildungschef Chris Phillips. Der Kurswechsel folgt auf monatelange Kritik von Eltern, Schulen und Politikern. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani warf Google vor, seine Monopolstellung zu nutzen, um KI an öffentlichen Schulen durchzusetzen. Die neuen Einstellungen sollen weltweit eingeführt werden, zunächst in den USA; ein Termin steht noch nicht fest. Google-Anwendungen und Chromebooks sind an US-Schulen weit verbreitet. New York und Los Angeles hatten im September angekündigt, den KI-Zugang auf Schulgeräten einzuschränken.