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Vom nerdigen Hobby zum grossen Geschäft

Hauptstadt
Vom nerdigen Hobby zum grossen Geschäft

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Gesellschaft, Leben

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Daniel Fahrni gründete 2020 mit vier Kollegen Goodgames, nachdem sie zunächst in Berner Restaurants Magic spielten und Turniere organisierten. Aus der GmbH wurde eine Aktiengesellschaft mit Millionenumsatz; Fahrni ist Geschäftsführer. Der neue Laden bei der Welle 7 am Bahnhof Bern zählt zu den grössten Sammelkartenhändlern der Stadt und verkauft Pokémon-, Magic- und One-Piece-Karten sowie Sportkarten. Kundinnen und Kunden können dort spielen, tauschen und an Turnieren teilnehmen. Die Preise reichen von wenigen Rappen bis zu teuren Einzelstücken: Eine «Library of Alexandria» kostet 1’990 Franken, ein originalverschweisstes Pokémon-Set der ersten Edition wird ab 30’000 Franken vermittelt. Wert und Nachfrage hängen von Seltenheit, Edition, Zustand und Popularität ab; wertvolle Karten lässt Goodgames teils bei PSA in den USA bewerten. Wegen steigender Werte schützt das Geschäft hochpreisige Ware mit Sicherheitsglas und Kameras. Im ehemaligen Kino Royal plant Goodgames zusätzlich einen Eventbereich mit Bar, Küche und Streetfood.

hauptstadt.be

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