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Micasa schliesst Filialen, braucht Cash, kickt Crew

Inside Paradeplatz

Themen: Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Micasa schliesst die Filialen in Crissier, Langendorf, Brügg und Buchs noch 2026 oder bis Ende Januar 2027. Der vor rund einem Jahr vollzogene Management-Buyout der früheren Migros-Möbelkette durch Philipp Agustoni und Manuel Landolt ist damit gescheitert. Das Unternehmen teilt mit, eine Schweizer Investorengruppe übernehme 100 Prozent der Aktien und begleite Micasa gemeinsam mit der bestehenden Geschäftsleitung in die nächste Entwicklungsphase. Die Namen der neuen Eigentümer bleiben offen; Agustoni und Landolt sollen bleiben. Felix Finger, Vertreter der deutschen Investorenfamilie Brandstetter-Finger, war bereits Mitte Juli aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden. Micasa steht im mittleren Preissegment unter Druck von Ikea, XXXLutz, Mömax, Livique und dem Onlinehandel von Galaxus. Mit Rabatten von bis zu 70 Prozent räumt die Kette Waren ab. Als Gründe nennt sie die wirtschaftliche Lage und veränderte Marktbedingungen. Wie viele Mitarbeitende betroffen sind, ist noch unklar.

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