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VW-Umbau – Niedersachsen drängt auf Kompromiss

Correctiv Schweiz
VW-Umbau – Niedersachsen drängt auf Kompromiss

Themen: Wirtschaft/Finanzen

Regionen: International, Europa

Niedersachsen hat dem VW-Aufsichtsrat einen eigenen Vorschlag für den geplanten Konzernumbau vorgelegt. Ministerpräsident Olaf Lies will damit zwischen Vorstand und Betriebsrat vermitteln, nachdem Gespräche ohne Ergebnis geblieben waren. Der Aufsichtsrat soll sich am 4. September mit dem Thema befassen. Volkswagen steht wegen schwacher Nachfrage in China, einer verspäteten Elektrifizierung und Digitalisierung der Modellpalette sowie US-Zöllen unter Druck. Laut einer internen Analyse könnte der Konzern ohne Einschnitte ab 2030 Verluste schreiben. Das Management um Oliver Blume beantragt erneut ein Sparpaket mit mindestens 50'000 weiteren Stellenstreichungen, der Schliessung von vier Fabriken und einer Ausgliederung der Kernmarke VW. Der Betriebsrat lehnt dies ab und will Einsparungen durch den Aufsichtsrat freigeben lassen. Niedersachsen und Betriebsrat befürchten zudem, eine Ausgliederung könne das VW-Gesetz und damit den Einfluss des Landes auf Standorte schwächen. Scheitert eine Einigung, erwägt der Vorstand eine ausserordentliche Hauptversammlung.

Correctiv Schweiz

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