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34-Jähriger wegen verwüsteter Luxus-Hotelzimmer in Zürich verurteilt

TSRI
34-Jähriger wegen verwüsteter Luxus-Hotelzimmer in Zürich verurteilt

Themen: Innen-Politik, Gesundheit

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Das Bezirksgericht Zürich hat einen 34-Jährigen wegen Verwüstungen in zwei Luxushotels im Kreis 1 zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Im Oktober 2024 zerstörte der Mann im Baur au Lac und im Hotel Storchen unter anderem Fernseher, Bilder, Spiegel und Lampen, warf Gegenstände durch die Zimmer und zerkratzte Tapeten. Der Sachschaden belief sich auf rund 167'000 Franken; zudem konnten die Hotels die Zimmer während Reinigung und Renovation nicht vermieten. Der Angeklagte erklärte, Stimmen hätten ihn zur Zerstörung aufgefordert. Er habe sich durch Fernseher und Tablet verfolgt gefühlt und sich nach dem zweiten Vorfall in psychiatrische Behandlung begeben, wo eine Psychose diagnostiziert wurde. Sein Verteidiger beantragte wegen verminderter Schuldfähigkeit einen Freispruch. Das Gericht verhängte 150 Tagessätze zu 30 Franken bedingt sowie eine Busse von 200 Franken wegen Kokainbesitz und -konsums. Schadenersatz müssen die Hotels zivilrechtlich geltend machen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

TSRI

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