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Wahlen in Berlin: Rotes Rathaus, rote Linien

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Wahlen in Berlin: Rotes Rathaus, rote Linien

Themen: Partei-Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: International, Europa

Die Linke kämpft vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September mit Elif Eralp um das Bürgermeister:innenamt. Die 45-jährige Juristin stellt den Mangel an bezahlbarem Wohnraum ins Zentrum und orientiert sich mit Kiezaktionen, günstigen Essensangeboten und Mieter:innenversammlungen am Wahlkampf des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani. In Umfragen liegen Linke, CDU, Grüne und AfD nahe bei oder um 20 Prozent, während die SPD deutlich zurückliegt. Eralp und ihre Partei verlangen unter anderem die Umsetzung des Volksentscheids «Deutsche Wohnen & Co enteignen», den frühere Berliner Regierungen verzögert oder blockiert hätten. Die Vergesellschaftung grosser Bestände ist Bedingung für eine mögliche Koalition. Weitere Vorschläge sind höhere Gewerbe- und Grunderwerbssteuern sowie eine Luxusvillensteuer. Zugleich belastet die Linke ihre frühere Mitverantwortung für Wohnungsprivatisierungen. Ob sie trotz ihrer Umfrageführung regieren kann, hängt von Koalitionspartnern und ihrer Bereitschaft zu den geforderten Massnahmen ab.

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