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Walter De Vecchi: «Senza oratori si perde il nostro DNA»

cdt.ch
Walter De Vecchi: «Senza oratori si perde il nostro DNA»

Themen: Sport, Gesellschaft

Regionen: International, Europa

Walter De Vecchi vergleicht vor dem 247. Mailänder Derby den italienisch geprägten Fussball seiner Meistermannschaft von 1979 mit den stark internationalisierten Teams von heute. Beim Derby 1979 standen einschliesslich Einwechslungen 24 Italiener auf dem Platz; für die aktuelle Begegnung könnten es nur fünf sein. Der frühere Milan-Mittelfeldspieler sieht darin auch eine Erklärung für Schwierigkeiten der italienischen Nationalmannschaft. Starke Teams benötigten seiner Ansicht nach einen Kern italienischer Spieler und eine ernsthafte Nachwuchsarbeit. Er erinnert an Milan-Profis wie Franco Baresi, Paolo Maldini, Alessandro Costacurta und Demetrio Albertini, die aus dem eigenen Nachwuchs kamen. De Vecchi bedauert zudem, dass Kinder weniger frei Fussball spielten und Einrichtungen wie Oratorien an Bedeutung verlören. Ablenkungen und eine geringere Aufmerksamkeitsspanne erschwerten die Ausbildung. Er fordert ein System, das Jugendliche erreicht, ohne Technik, Regeln und Freude am Spiel zu vernachlässigen. Den Derby-Ausgleich von 1979 mit seinen zwei späten Toren bezeichnet er als Schlüssel zum späteren Meistertitel.

www.cdt.ch

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