Themen: Klima&Energie, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
In Basel-Binningen wurden am letzten Septemberwochenende 30,1 Grad gemessen. Laut Meteonews war dies der späteste Hitzetag, der je auf der Alpennordseite registriert wurde. Die anhaltende Wärme verlängert die Glacésaison: Gelati Gasparini verzeichnet nach Angaben eines Mitarbeiters mehr Verkäufe und über einen längeren Zeitraum neue Kundschaft als in anderen Jahren. Gleichzeitig finden Marroniverkäufer bei 30 Grad kaum Abnehmer, obwohl die Verkaufsstände in der Stadt bereitstehen. Die Temperaturen passen auch nicht zu bestehenden Freizeit- und Konsumrhythmen. Viele Garten- und Freibäder haben bereits geschlossen, während Kunsteisbahnen ihre Saison und erste Eisdiscos vorbereiten. Als Erklärung für warme Herbsttage verweist SRF Meteo auf die langsame Abkühlung einer im Sommer stark aufgeheizten Erde. Der phänologische Herbst orientiert sich dagegen an Pflanzen: Wälder im Baselbiet erreichten mit fallenden Blättern und dem Ende der Vegetationszeit teils schon im August den Spätherbst.