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Was Luzerner anonym über die neue Bahnhofstrasse sagen

Zentralplus
Was Luzerner anonym über die neue Bahnhofstrasse sagen

Themen: Leben, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Die neu gestaltete Bahnhofstrasse in Luzern ist nach 13 Jahren Planung, 20 Monaten Bauzeit und Kosten von rund 8,4 Millionen Franken als weitgehend autofreie Flaniermeile eröffnet worden. Passantinnen, Touristen und Gewerbler äussern jedoch gemischte Eindrücke. Kritisiert werden fehlendes Grün, zu wenige Sitzgelegenheiten und eine wenig einladende Gestaltung. Ein Restaurantmitarbeiter vermutet zudem mehr Taschendiebstähle; die Luzerner Polizei kann dies nicht bestätigen, da sie Delikte nicht nach einzelnen Strassenzügen auswertet. Besonders umstritten ist der Veloverkehr. Obwohl die Bahnhofstrasse als Begegnungszone gilt, Fussgänger Vortritt haben und Velos höchstens 20 km/h fahren dürften, erleben Befragte wiederholt Konflikte. Die FDP-Grossstadträte Lukas Blaser und Mark Buchecker verlangen in einem dringlichen Postulat, dass der Stadtrat für den Abschnitt zwischen Kapellbrücke und Stadttheater eine verständlichere und sicherere Führung von Fuss- und Veloverkehr prüft.

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