Themen: Klima&Energie, Gesundheit, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Basel erwartet Höchsttemperaturen von über 35 Grad, die insbesondere für ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere, chronisch Kranke und körperlich arbeitende Personen gesundheitlich riskant sein können. Der Kanton hat Sprühnebler und Sonnenschirme aufgestellt und führt eine Liste öffentlicher kühler Orte ohne Konsumationszwang. Ein Forschungsprojekt stellte jedoch fest, dass es kaum öffentliche Räume gibt, die bei Hitze unter 24 Grad bleiben. Betreute kühle Räume sollen ab Sommer 2027 in einem Pilotprojekt erprobt werden. In der Debatte werden mehr Bäume, Fassaden- und Dachbegrünung, Entsiegelung, Trinkbrunnen, Beschattung und Sitzgelegenheiten gefordert. Mehrere Stimmen wünschen proaktive Kontakte zu besonders gefährdeten Personen statt einer ausschliesslich auf Eigeninitiative beruhenden Hitze-Hotline. Weitere Vorschläge betreffen Siestas oder angepasste Arbeitszeiten, Hitzefrei, vereinfachte Bewilligungen für Klimaanlagen sowie Hitzeschutzpläne für Pflegeheime, Spitäler und Schulen.