Themen: Klima&Energie, Gesundheit, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Basler Klimaseniorinnen fordern besseren Hitzeschutz für ältere und andere vulnerable Menschen. Susanne Bertschi verlangt Messdaten aus dicht bebauten Quartieren sowie mehr Fassadenbegrünung, Entsiegelung und Schatten an Tram- und Bushaltestellen. Besonders kritisiert sie fehlende Wartehäuschen und Sitzgelegenheiten. Die Gruppe verweist darauf, dass ältere Frauen laut Studien besonders stark von hitzebedingter Sterblichkeit betroffen sind. Eine Untersuchung der Ostschweizer Fachhochschule und des Vereins Schwarzer Peter stellte fest, dass Basel kaum öffentliche Räume mit Temperaturen unter 24 Grad bietet. Pro Senectute registriert entsprechende Beschwerden über die Hitze-Hotline; vorhandene Orte wie Bibliotheken oder Restaurants seien bei Hitzewellen überfüllt. Das Gesundheitsdepartement stellt für Sommer 2027 ein Pilotprojekt mit betreuten kühlen Räumen in Aussicht. Eine flächendeckende aufsuchende Altersarbeit speziell zum Hitzeschutz lehnt es nach früheren Abklärungen ab. Stattdessen verteilt es Hitzefächer und verweist auf bestehende Beratungsangebote.