Themen: Umwelt
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Horw plant die Teilsanierung des belasteten Bodens bei der ehemaligen Schiessanlage Kirchfeld. Auf der 300-Meter-Anlage wurde zwischen 1907 und 1994 geschossen. Dabei gelangten laut Gemeinde rund 25 Tonnen Blei und eine Tonne Antimon in den Boden. Seit einer Untersuchung 1999 ist die Nutzung der Grundstücke in der Landwirtschaftszone eingeschränkt. Eine Abklärung von 2019 bestätigte die Sanierungspflicht; der Kanton Luzern verlangt die Sanierung nun bis spätestens 30. November 2028. Die Gemeinde entschied sich aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen für eine Teilsanierung. Damit wäre das Land wieder uneingeschränkt landwirtschaftlich nutzbar, bliebe aber im Kataster der belasteten Standorte. Die Kosten werden auf 998’950 Franken geschätzt. Bund und Kanton steuern voraussichtlich rund 357’000 beziehungsweise 536’000 Franken bei; für Horw verblieben 86’150 Franken. Weil mehrere Varianten mit unterschiedlichen Kosten zur Wahl standen, soll der Einwohnerrat über das Projekt beraten.