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Weniger Ausstellungen ‒ dafür rettet die Fotostiftung ihre Bilder

WNTI
Weniger Ausstellungen ‒ dafür rettet die Fotostiftung ihre Bilder

Themen: Kultur, KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Die Fotostiftung Schweiz in Winterthur richtet ihre Arbeit neu auf die Erschliessung ihrer 160 Archive aus, die allein rund 3,5 Millionen Objekte umfassen. Die Bestände sollen gesichtet, geordnet, beschrieben und archivgerecht verpackt werden. Pro Archiv will die Stiftung 100 Bilder digitalisieren, verschlagworten und online zugänglich machen; rund 100’000 Objekte sind bereits digitalisiert. Besonders dringlich sind vor 1970 belichtete Negative aus Zellulose-Nitrat oder Azetat, die trotz geeigneter Lagerung zerfallen können. Für die Archivarbeit wird der bisherige Ausstellungsraum ab nächstem Jahr umgenutzt. Grosse Ausstellungen entfallen, vorgesehen sind aber kleinere Werkstattausstellungen sowie Vortrags- und Gesprächsformate bei unveränderten Bibliotheksöffnungszeiten. Die Neuausrichtung folgt auch auf eine angespannte Finanzlage: Ende 2025 verfügte die Stiftung nur noch über 45’000 Franken flüssige Mittel. Neue Förderer und weniger häufige Ausstellungswechsel sollen die Lage stabilisieren. Der Leistungsauftrag des Bundes läuft bis 2028.

WNTI

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