Themen: Kultur, Krieg&Frieden, Partei-Politik
Regionen: International, Russland/Eurasien, Europa
Das BSW Berlin und der Verein Integral e.V. haben bei einer Veranstaltung für den Erhalt des Russischen Hauses in Berlin geworben. Co-Landesvorsitzender Alexander King kritisierte Forderungen von Politikerinnen und Politikern nach einer Schliessung als Angriff auf kulturellen Austausch und deutsch-russische Gesprächskanäle. Die Partei verweist auf Sprachkurse, Ausstellungen und Konzerte sowie auf die Bedeutung des Hauses für russischsprachige Menschen in Berlin. King warnte vor Kriminalisierung durch Sanktionen gegen die Betreiberagentur und beanstandete, dass der RBB historisches Material zu einer Ausstellung über zwei sowjetische Piloten nicht bereitgestellt habe. Diskutiert wurden auch sowjetische Ehrenmäler, Deutungen der Geschichte und die politische Zuspitzung seit Beginn des Kriegs in der Ukraine. BSW-Co-Vorsitzende Josephine Thyrêt stellte das Forum «BSW Mir» vor und kündigte eine Petition an. Teilnehmende forderten Widerstand gegen Schliessungspläne; angekündigt wurden Kundgebungen und ein Protest vor dem Russischen Haus.