Themen: Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Werner Stampfli gibt sein Amt als Feuerwehrinspektor Ende Jahr ab und geht mit 61 Jahren in Frühpension. Er war 20 Jahre Feuerwehrinspektor im Baselbiet und leitete neun Jahre das gemeinsame Inspektorat beider Basel. Das Projekt «Feuerwehr der Zukunft» bleibt als eine seiner Pendenzen bestehen. Als Herausforderungen nennt er die Suche nach handwerklich versiertem Personal und nach Feuerwehrleuten, die tagsüber rasch ausrücken können. Verkehrsberuhigung, Sonnensegel und Terrorsperren könnten Einsätze zusätzlich verzögern. Stampfli befürwortet eine Fusion der Feuerwehren beider Basel, weil sie effizienter wäre. Die herabgesetzte Einsatzvorgabe von sechs statt acht Personen innert zehn oder fünfzehn Minuten trägt er mit, warnt aber vor möglichen Qualitätseinbussen. Zudem kritisiert er, dass Feuerwehr und Sanität in der Sicherheitspolitik zu wenig Beachtung erhielten. Nach dem Rücktritt möchte er seine Erfahrung noch für begrenzte Zeit in Mandaten einbringen.