: Neue Strategien gegen Lebenszeitbetrug Daniel Hackbarth über Jobtrends und die Bewegung weg vom Primat des Broterwerbs Social Media frisst unerbittlich Lebenszeit, und das manchmal auch noch auf geistreiche Weise. Gerade kursieren viele Memes zum schwer angesagten Popsong «Gut genug», darunter Clips, in denen sich User:innen beim lustvollen Faulenzen im «Homeoffice» (also im Park oder am See) filmen und dabei anstelle des eigentlichen Refrains das Wortungetüm «Arbeitszeitbetrug» über die Musik flöten. Das Lied – eigentlich eine Aufforderung zur Selbstakzeptanz in Zeiten des Optimierungswahns – wird dadurch zum Lobgesang darauf, sich der Zumutung zu widersetzen, einem Beruf nachgehen zu müssen. Kürzlich widmete sich auch die NZZ Beispielen für «ehrenlosen Arbeitszeitbetrug» (steht wirklich so da). ...