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District Five: Nicht mitspielen, aber weitermachen

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District Five: Nicht mitspielen, aber weitermachen

Themen: Kultur, KI/Digital

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

District Five haben ihr Album «Glut» im Zürcher Helsinki vorgestellt und erproben seit mehr als zehn Jahren eine Arbeitsweise als gleichberechtigtes Kollektiv. Die Formation aus Paul Amereller, Vojko Huter, Xaver Rüegg und Tapiwa Svosve entstand im Jazzstudium an der ZHdK, will sich aber nicht auf ein Genre festlegen. Auf dem neuen Album verbindet sie konzentriertes und verspieltes Zusammenspiel mit Pop-, Rock- und Spoken-Word-Elementen; beim Stück «Push» wirkt Saul Williams mit. Für die Band sind Freundschaft, faire Arbeitsteilung und gemeinsame Entscheidungen ebenso zentral wie die Musik. Ohne Management übernimmt sie auch administrative Aufgaben gemeinsam. Kritik übt die Gruppe an der Abhängigkeit von Social-Media-Plattformen und deren Algorithmen sowie an aggressiven Marketingmethoden, die Hypes erzeugen können. Als Gegenmodell pflegt District Five Mundpropaganda, Austausch und einen monatlichen Auftritt im Helsinki. Der feste Konzertort sei wichtig für die musikalische Entwicklung und als Treffpunkt einer Szene, der zunehmend kleinere Räume verloren gehen.

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