Themen: Leben, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Salar Bahrampoori organisiert am Samstag eine bewilligte Kundgebung gegen das geplante Hundeverbot auf der Zürcher Allmend. Die Stadt will ab 2027 einen rund 450 Meter langen Abschnitt am rechten Sihlufer zwischen Autobahnbrücke und Gänziloobrücke zur hundefreien Zone erklären. Als Gründe nennt sie das Bevölkerungswachstum im Quartier Manegg, die stärkere Nutzung des Naherholungsgebiets durch Familien mit Kindern sowie die Prävention von Hundebissen. Grundlage sind Empfehlungen einer Arbeitsgruppe und eine Bevölkerungsbefragung von 2023. Bahrampoori hält ein generelles Verbot für unverhältnismässig und verweist auf seine Erfahrung, dass sich Hundehalter, Velofahrende und Jogger auf der Allmend kaum in die Quere kämen. Der Zugang zur Sihl sei für Hunde, insbesondere während Hitzeperioden, wichtig. Über saisonale oder zeitliche Einschränkungen wolle er diskutieren. Auch SVP-Gemeinderat Johann Widmer lehnt das Verbot ab.