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Wie gefährlich sind Zugs Unfall-Hotspots? Der Selbsttest

Zentralplus

Themen: Unbestimmt

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Zug und Baar belegen unter 49 untersuchten Schweizer Städten bei schweren und tödlichen Velounfällen pro Kopf die Ränge eins und zwei. Grundlage sind Astra-Daten von 2011 bis 2025; bei allen Unfällen inklusive Leichtverletzten liegt Zug auf Rang fünf, Baar auf Rang dreizehn. Wie viele Velokilometer tatsächlich gefahren werden, ist nicht bekannt, zudem erfassen die Zahlen nur polizeilich gemeldete Unfälle. Ein Augenschein an mehreren Unfallstellen zeigt kein flächendeckend mangelhaftes Velonetz, aber wiederkehrende Konflikte. Am Postplatz und bei der Katastrophenbucht in Zug fehlt teils ein direkter legaler Weg Richtung Bahnhof, weshalb Velofahrende entgegen der vorgesehenen Führung oder über das Trottoir fahren. Am Aabach-Kreisel registrierte die Unfallkarte 14 leichte und drei schwere Unfälle; enge Radien und eingeschränkte Sicht verlangen langsames Fahren. Auch die Langgasse in Baar sowie das Loreto in Zug verbinden hohe Geschwindigkeiten, komplexe Einmündungen und mehrere gleichzeitige Entscheidungen. Umgekehrt sind komplex wirkende Orte wie Kreuzplatz und Kolinplatz statistisch nicht zwingend besonders unfallträchtig.

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