Themen: Wirtschaft/Finanzen, KI/Digital
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Die UBS setzte ihren Personalabbau laut dem Bericht mit anhaltenden Entlassungsrunden fort. Ende März beschäftigte die Bank weltweit noch 101'594 Vollzeitäquivalente, nach 103'177 Ende 2025. Bei unverändertem Tempo könnte der Bestand Ende Juni erstmals unter 100'000 Stellen gefallen sein. In der Schweiz, wo die UBS traditionell rund einen Drittel ihrer globalen Belegschaft beschäftigt, lag der Personalbestand zuletzt bei rund 35'000. Dort dürfte der Abbau besonders rasch verlaufen. Als Gründe werden die Integration des Schweizer Geschäfts der Credit Suisse, der Einsatz von KI sowie die Verlagerung von Backoffice-Stellen nach Indien und Osteuropa genannt. Damit nähert sich auch der Schweizer Personalbestand der Marke von 30'000 Beschäftigten. Die sinkenden Kosten im Verhältnis zu den Erträgen werden als ein Faktor für den jüngsten Kursanstieg der UBS-Aktie dargestellt.