Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

William Walton und sein Fest des Belshshaazars

Journal21
William Walton und sein Fest des Belshshaazars

Themen: Kultur/Feuilleton

Regionen: International, Europa

William Waltons «Belshazzar’s Feast» für Bariton, Chor und Orchester erklang 1931 erstmals am Leeds-Festival und wurde unmittelbar ein Erfolg. Das Werk verhalf dem 1902 geborenen Komponisten zu internationaler Bekanntheit; später schrieb er unter anderem ein Violinkonzert für Jascha Heifetz, weitere Instrumentalwerke, Sinfonien und Opern. Walton, dessen Tonsprache als neoromantisch beschrieben wird, lebte nach seiner Heirat mit Susana Gil auf Ischia, wo er auch starb. Das Chorwerk verbindet biblische Motive von Exil und Sehnsucht nach Jerusalem mit dem Gastmahl des babylonischen Königs. Auf die Warnung der Schrift an der Wand folgt der Tod des Königs, die Teilung seines Reichs und der Jubel über den Fall Babylons. Empfohlen wird die 2002 bei Warner Classics erschienene Einspielung mit Bryn Terfel, dem BBC Symphony Orchestra and Chorus unter Sir Andrew Davis.

Journal21

Zum Originalartikel