Themen: Leben, CH-Politik, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Im ehemaligen Busdepot Deutweg in Winterthur hat der Bau einer Genossenschaftssiedlung begonnen. Die Stadt übergab das Areal 2014 den Genossenschaften GWG, Gaiwo und Talgut im Baurecht; 2025 bewilligte der städtische Bauausschuss das gemeinsame Projekt. Bis 2029 sind 133 Wohnungen vorgesehen: 44 für die GWG, 51 für Gaiwo und 38 für die Talgut-Wohnbaugenossenschaft. In der früheren Bushalle sollen zudem Gewerbeflächen und ein kleiner Gastrobereich entstehen. Talgut setzt auf verschiedene Wohnungsgrössen, während GWG und Gaiwo Zweieinhalb- und Dreieinhalbzimmerwohnungen bauen. Die Genossenschaften nennen vor der Ausschreibung keine Mietpreise. Talgut-Präsident Yves Hartmann erklärt jedoch, alle Wohnungen sollten zu Kostenmieten angeboten werden. Nach Angaben von Stadträtin Christa Meier erfüllt das Vorhaben die für 2029 angestrebte Jahresquote der Stadt von 120 gemeinnützigen Wohnungen. Grundlage ist der 2024 angenommene Gegenvorschlag zur Initiative «Wohnen für alle», der bis 2040 jährlich durchschnittlich 120 solche Wohnungen verlangt.