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«Wir können uns der Hitze anpassen – aber nur begrenzt»

Hauptstadt
«Wir können uns der Hitze anpassen – aber nur begrenzt»

Themen: Klima&Energie, Wissenschaft, Umwelt

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Moritz Burger vom Geographischen Institut der Universität Bern untersucht, wie der menschengemachte Klimawandel die Stadt erhitzt und welche Anpassungen möglich sind. Bei drei Grad globaler Erwärmung erwartet er für Bern im Jahr 2050 jährlich 25 Tage mit einer durchschnittlichen Lufttemperatur über 25 Grad. Solche Hitzesommer könnten nach seiner Einschätzung bereits 2026 erstmals auftreten. Für die Berechnungen verglich Burger seit 2018 erhobene städtische Messdaten mit Werten aus dem Sommer 1973. Damals lagen die Höchsttemperaturen eines durchschnittlich warmen Sommers bei 29 Grad, die Aare wurde nicht wärmer als 18 Grad. Bern kühle dank Grünflächen, Hügeln und der Aare besser ab als Städte an Seen. Burger fordert mehr Grün, wasserdurchlässige Böden und Ventilationsachsen in der Planung. Die Stadt entsiegelt an der Optingenstrasse erstmals grössere Flächen und will bis 2035 insgesamt 140’000 Quadratmeter Stadtboden entsiegeln. Anpassung könne die fortschreitende Erwärmung jedoch nur begrenzt abfedern.

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