Themen: Wirtschaft/Finanzen, Technologie
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Der Masterplan Grüze-Süd schafft den langfristigen Rahmen für die Entwicklung eines rund 13 Hektaren grossen Arbeitsplatzgebiets in Winterthur. Er ist für Behörden verbindlich, nicht aber für Grundeigentümer, und soll spätere Gestaltungspläne, Verkehrswege, Freiräume und Bauvorhaben koordinieren. Das Areal zwischen St. Gallerstrasse und Grüzefeldstrasse liegt beim Bahnhof Grüze und gehört zum grössten zusammenhängenden Arbeitsplatzgebiet der Stadt. Stadtplanerinnen betonen, dass es keine Brache ist, sondern ein bereits intensiv genutztes Gebiet mit unterschiedlichen Betrieben und Eigentümerschaften. Der Plan wurde gemeinsam mit diesen entwickelt und behandelt Nutzungsmix, Arbeitsplatzprofile sowie die Gestaltung des öffentlichen Raums. Die Leonie-Moser-Brücke bildet zusammen mit der geplanten Hannes-W.-Keller-Strasse eine zentrale Achse und verbessert die ÖV-Erschliessung. Die Rückstufung des Bahnhofs Grüze-Nord durch den Bund sei noch nicht endgültig, ändere aber nichts an der erwarteten Entwicklung rund um Grüze. Als nächste Schritte sind je nach Parzelle Gestaltungspläne, Betriebs- und Gestaltungskonzepte oder Vertiefungsstudien vorgesehen.