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Wohnungsnot: Protestcamp in ESP geräumt

Zentralplus

Themen: Gesellschaft, Leben

Regionen: International, Europa

Die Polizei hat in Madrid ein Protestcamp gegen Wohnungsnot und stark steigende Mieten geräumt. Laut Polizei wurden mehr als 300 Personen von der Puerta del Sol weggebracht, zwei Menschen wurden festgenommen. Die Protestbewegung wirft den Behörden ein gewaltsames Vorgehen und den Einsatz von Pfefferspray vor. Mehrere hundert Menschen hatten während mehr als fünf Wochen auf dem zentralen Platz campiert. Anlass der Mobilisierung war die Zwangsräumung einer 87-jährigen Rentnerin. Sie hatte ihre Wohnung nach über 70 Jahren verlassen müssen, weil sie die erhöhte Miete nicht mehr bezahlen konnte. Der Fall wurde zum Symbol für den Protest gegen die Wohnungsnot in der spanischen Hauptstadt.

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