Themen: Sport, Corona, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Gegen den Fussballer Granit Xhaka laufen nach dem Fund seines Covid-Dossiers bei einer Luzerner Ärztin Ermittlungen. Er soll Ende 2022 für eine zweite Impfung aus England in die Schweiz gereist sein; die Ermittler zweifeln dies laut Beitrag offenbar an. Die Ärztin steht ihrerseits unter Verdacht des Krankenkassenbetrugs. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung. Der Beitrag ordnet den Fall in die Konflikte der Corona-Jahre ein. Viele Menschen hätten sich zwischen beruflichen oder sozialen Einschränkungen und einer Impfung, der sie nicht vertrauten oder die sie aus anderen Gründen ablehnten, gefangen gesehen. Als Vergleich wird der Fall des Eishockey-Nationaltrainers Patrick Fischer erwähnt, der für die Olympischen Spiele 2022 eine Fälschung beschafft hatte. Bei Xhaka müsse nun geklärt werden, ob er eine strafbare Grenze überschritten habe. Im Zentrum steht die Frage, wie weit Berufstätige unter damaligem Impfdruck gingen, um ihre Arbeit weiter ausüben zu können.