Themen: Wirtschaft/Finanzen, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Im Asset Management der Zürcher Kantonalbank soll ein im Frühling 2025 eingestelltes Direktionsmitglied die Bank bereits wieder verlassen haben. Der Kader hatte den Vertrieb der ZKB-ETFs mitentwickeln sollen. Laut einer Quelle sei es zu einem Konflikt mit dem Vertriebsleiter gekommen; die ZKB äusserte sich unter Verweis auf den Persönlichkeitsschutz nicht zu einzelnen Mitarbeitenden. Der Beitrag berichtet zudem über Kritik am Umgangston im Vertrieb und über den Vorwurf, Private Banker würden Depots vermögender Kundinnen und Kunden mit Produkten des eigenen Asset Managements bestücken. Dies könne Gebühren sowohl im Private Banking als auch bei den ETFs erzeugen. Die ZKB weist die Darstellung zurück, ihre Neugeldzuflüsse stützten sich nur auf eigene Kunden, und erklärt, die eingesetzten Anlagebausteine orientierten sich an der jeweiligen Kundschaft. Asset-Management-Chef Iwan Deplazes arbeite laut bankinternen Angaben regulär und befinde sich nicht im Sabbatical.