Themen: Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die LGT bewirbt ihren Princely Fund mit Prinz Maximilian von und zu Liechtenstein, der nach Darstellung des Beitrags eigenes Vermögen in der Anlagestrategie hält. Der Fonds sei auf einen Marktwert von 25 Milliarden Franken angewachsen und kombiniere Private Debt, Private Equity, Rohstoffe, Edelmetalle, Immobilien, Aktien und Obligationen. Die LGT beschreibt die Strategie als langfristig und breit diversifiziert. Der Beitrag kritisiert jedoch die Kosten für Privatkunden, die drei bis vier Prozent betragen sollen. Nach Angaben der Bank erfolgen Investitionen auf ausdrücklichen Wunsch der Kunden; die transparent ausgewiesenen Kosten vergüteten Fondsmanagement und Portfoliomanagement. Die Bank bestreitet zudem Kickbacks zwischen der LGT Capital Partners in Pfäffikon und der Zürcher Privatbank. Laut einem Insider erhalten Relationship Manager dennoch jährlich einen Zusatzbonus, solange Kundengelder im Fonds investiert bleiben.