Themen: Kultur, Klima&Energie, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Das Züri-Fäscht hätte am ersten Juli-Wochenende 2026 wieder drei Tage lang Zürich prägen sollen, fällt jedoch aus. Der organisierende Verein zog sich wegen steigender Kosten sowie zusätzlicher Sicherheits-, Umwelt- und Bewilligungsauflagen zurück. Damit bleiben Tramstrecken offen und Festbuden eingelagert; die nächste Ausgabe ist für 2029 vorgesehen. Der Kommentar wertet die Absage als Zeichen einer übermässig regulierten Stadt und stellt sie anderen Zürcher Grossveranstaltungen wie Street Parade, Marathon und Triathlons gegenüber. Besonders kontrastiert er den Verzicht auf das Volksfest mit der Rad-WM 2024, für die Strassen gesperrt, Baustellen eingerichtet sowie Helikopter und Begleitfahrzeuge eingesetzt worden seien. Zudem kritisiert er Einschränkungen beim Energieverbrauch und eine aus seiner Sicht unzureichende Kühlung in Büros, Schulen, Spitälern und im öffentlichen Verkehr. Für die Rückkehr 2029 zeichnet der Text ironisch ein stark reguliertes, emissionsneutrales Fest ohne traditionelles Feuerwerk.