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Zürich hat weltweit das grösste Risiko einer Immobilienblase

TSRI
Zürich hat weltweit das grösste Risiko einer Immobilienblase

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Leben, Ungleichheit

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Zürich hat laut dem globalen Immobilienblasen-Index der UBS unter 23 untersuchten Metropolen das höchste Risiko einer Immobilienblase, vor Tokio und Miami. In den vergangenen zwei Jahrzehnten stiegen die Wohnungspreise in der Limmatstadt um fast 140 Prozent. Die Mieten nahmen dagegen nur um 40 Prozent zu, die durchschnittlichen Einkommen um 30 Prozent. Diese Entkopplung mache den Markt anfälliger für unerwartete wirtschaftliche Krisen, sagt UBS-Ökonom Matthias Holzhey. Ob tatsächlich eine Blase vorliegt, zeige sich meist erst bei einem spürbaren Preiseinbruch; dessen Folgen seien nicht genau vorhersehbar. Weiteren Auftrieb erhalten die Preise laut Darstellung durch Aktiengewinne, Erbschaften und den KI-Boom, die wohlhabenden Haushalten Käufe mit viel Eigenkapital oder bar ermöglichen. Ein rascher Einbruch gilt dennoch als unwahrscheinlich: Für 2026 wird eine Leerstandsquote von 0,11 Prozent erwartet, und das inserierte Wohneigentum liegt rund zwei Drittel unter dem Niveau vor 20 Jahren. Internationale Tech-Fachkräfte halten die Nachfrage hoch.

tsri.ch

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