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Zürich zahlt Millionen für Publibike – doch es gibt zu wenig Fahrräder

TSRI
Zürich zahlt Millionen für Publibike – doch es gibt zu wenig Fahrräder

Themen: CH-Politik, Leben, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Publibike hat in Zürich bereits 2025 die vertraglich festgelegten Ziele zur Flottengrösse und Nutzung verfehlt. Die Stadt unterstützte den Ausbau des Leihvelosystems mit rund 2,7 Millionen Franken und kann jährlich Defizite bis 972’000 Franken übernehmen; für 2025 waren es 472’392 Franken. Dafür muss der Betreiber Vorgaben zu Velobestand, Nutzung und Stationsverfügbarkeit erfüllen. Eine Auswertung öffentlicher Daten ergab, dass im Oktober 2000 statt der vorgesehenen 2500 Velos verfügbar waren. Bei 74 Stationen lag die Verfügbarkeit unter dem Ziel von 92 Prozent zwischen 7.30 und 20 Uhr, während sie stadtweit in vier untersuchten Wochen 93 Prozent erreichte. Bis zum 17. August 2026 wurde jedes Velo durchschnittlich 1,83 statt zweimal pro Tag ausgeliehen. Publibike verweist auf falsch abgestellte Velos und Vandalismus. Sanktionen greifen vertraglich erst nach dreimaligem Verfehlen eines Ziels.

tsri.ch

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