Themen: Klima&Energie, Technologie
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Der tiefe Wasserstand des Zürichsees verhindert weiterhin die Rückkehr zum normalen Schiffsverkehr. Die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft hält bis Ende September am reduzierten Niedrigwasserfahrplan fest, weil der Pegel seit der Vorwoche nur um rund zehn Zentimeter gestiegen ist. Anschliessend wechselt sie direkt in den Herbstfahrplan, der deutlich weniger Kurse umfasst als der Sommerfahrplan. Der Zürichsee erreichte vor einer Woche den tiefsten Stand seit 1952. Die ZSG hatte ihr Angebot deshalb schrittweise eingeschränkt: Die Mini-Seerundfahrt verkehrt ohne Zwischenhalt, die kleine Seerundfahrt bedient einzelne Stationen nicht mehr. Der Betrieb der Limmatboote bleibt vollständig eingestellt. Bei niedrigem Wasserstand könnten die Schiffe den Hafen streifen; zudem werden Einstiegsrampen so steil, dass sich Passagierinnen und Passagiere verletzen könnten. In der vergangenen Woche kontrollierte die ZSG sämtliche Schiffstationen mit Messungen und Tauchgängen. Die Ergebnisse und der nur geringe Pegelanstieg rechtfertigen laut Lagebeurteilung keine Ausweitung des Angebots.