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Zug wählt neue Gemeinderätinnen – die grosse Mitte-Rochade?

Zentralplus
Zug wählt neue Gemeinderätinnen – die grosse Mitte-Rochade?

Themen: Partei-Politik, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Am 4. Oktober wählt die Zuger Stimmbevölkerung im «Super Sunday» ihre Behörden neu, darunter die 57 Gemeinderatssitze in den Gemeinden. Mitte und FDP halten derzeit zusammen drei Viertel dieser Sitze. Besonders die Mitte steht vor einem grösseren personellen Umbruch: Sieben ihrer insgesamt 23 Gemeinderatsmitglieder gehören zu den elf Personen, die nicht erneut kandidieren. In jeder Gemeinde mit einer Vakanz steht mindestens ein Mitte-Sitz zur Disposition. Grüne, SP und Grünliberale versuchen, in den meist bürgerlich geprägten Gremien Mandate zu gewinnen. Co-Wahlkampfleiter und Kandidat Simon Leuenberger weist einen gemeinsamen politischen Grund für die Rücktritte zurück und spricht von persönlichen Entscheiden langjähriger Amtsträger. Bei bisherigen Mitgliedern seien Majorzwahlen meist stabiler, bei offenen Sitzen steige die Bewegung. Die Partei sieht sich dank ihrer Ortsparteien und eigener Kandidaturen dennoch gut aufgestellt.

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