Themen: Umwelt, Klima&Energie
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Die Trinkwasserversorgungen in mehreren Zuger Gemeinden rufen weiterhin zum sparsamen Verbrauch auf, obwohl die Hitzewelle vorbei ist und es vereinzelt geregnet hat. In Walchwil sinken die Quellerträge laut Brunnenmeister Tobias Hürlimann weiterhin wöchentlich und täglich; die Mitte August verhängten Einschränkungen für die Pflanzenbewässerung gelten voraussichtlich bis mindestens Ende Jahr. In Unterägeri ist die Versorgung mit See-, Quell- und Grundwasser gesichert, doch Quellschüttungen und Grundwasserstände verharren auf tiefem Niveau. Der tägliche Mehrverbrauch während der Augusthitze von rund 600’000 Litern ging inzwischen um etwa 400’000 Liter zurück. In Menzingen haben Grundwasser und Quellen teilweise den tiefsten Stand seit 15 Jahren erreicht: Die Teuftännliquelle liefert statt 200 noch 140 Liter pro Minute. Baar meldet keine Mangellage, verlangt aber ebenfalls einen haushälterischen Umgang. Mehrmonatige ergiebige Niederschläge und langfristig neue Versorgungsmassnahmen gelten als nötig.