Themen: CH-Politik, Gleichstellung
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Zürcher Mehrheit aus bürgerlichen Parteien hat die Gesetzesvorlage zum Verbot von Konversionstherapien für ein Jahr blockiert. Damit wird das kantonale Vorhaben vorerst sistiert. Der Entscheid löste Proteste der politischen Linken aus. Als Grund gilt die Erwartung einer gesamtschweizerischen Regelung. Eine entsprechende nationale Norm ist bereits im Bundesparlament in Diskussion. Zürich will die weitere Entwicklung auf Bundesebene abwarten, bevor es über ein eigenes Verbot entscheidet.