Themen: Wissenschaft, Umwelt
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Im Zürcher Kongresshaus sind die Ig-Nobelpreise vergeben worden, die wissenschaftliche Arbeiten auszeichnen, welche zunächst zum Lachen und danach zum Nachdenken anregen sollen. Weil Einreisebeschränkungen die übliche Verleihung in den USA verhinderten, sprang die Schweiz als Austragungsort ein. Ein Forschungsteam der Universität Zürich und von Agroscope erhielt den Preis in der Kategorie Bodenkunde. Für die Citizen-Science-Studie «Beweisstück Unterhose» vergruben 1000 Teilnehmende mehr als 2000 Unterhosen im Boden. Der Zersetzungsgrad ihrer Zellulose wurde als Indikator für die Bodenqualität verwendet. Mit dem ungewöhnlichen Versuch sollte zugleich auf Biodiversität aufmerksam gemacht werden.