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8 Zürcher Bräuche, die man Nicht-Zürcher:innen nur schwer erklären kann

TSRI
8 Zürcher Bräuche, die man Nicht-Zürcher:innen nur schwer erklären kann

Themen: Kultur, Leben

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Zürichs Brauchtum reicht vom Knabenschiessen auf dem Albisgüetli bis zu Festen und Ritualen an Limmat und Grossmünster. Beim seit dem 17. Jahrhundert bestehenden Wettschiessen treten 13-Jährige mit dem Sturmgewehr 90 an; seit 1991 dürfen auch Mädchen teilnehmen. Das Zwänzgerle am Ostermontag lässt Erwachsene 20-Rappen-Stücke auf Ostereier von Kindern werfen, ist aber wegen des Bargeldrückgangs gefährdet. Beim Schifferstechen versuchen Zünfter der Schiffleute, einander mit Lanzen von Booten zu stossen; die nächste Ausgabe ist für den 10. Juli 2027 angekündigt. Zum Sechseläuten gehört das Semmeliwerfen von den Türmen des Grossmünsters. Der frühere Schulsilvester wurde 2004 nach hohen Sachschäden als kultureller Schulausklang neu gestaltet. Aufgeführt werden auch die unbewilligte 1.-Mai-Nachdemo, die Hirsebreifahrt als Erinnerung an eine Wette von 1456 mit Strassburg und das Züri Fäscht, dessen Rückkehr nach dem angekündigten Ende Ende 2023 möglich werden soll.

TSRI

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