Themen: CH-Politik, Umwelt, Klima&Energie
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Ein neu gegründetes Winterthurer Ja-Komitee setzt sich für den Gestaltungsplan und die Zonenplanänderung im Niederfeld ein, über die am 27. September abgestimmt wird. Die Vorlagen sind Voraussetzung dafür, dass der geplante Ausbau der ARA weitergeführt werden kann. Eine Interessengemeinschaft aus dem bäuerlichen Umfeld hatte wegen der vorgesehenen Aufforstung ein Referendum ergriffen. Das Ja-Komitee verweist auf den Schutz des Grundwassers, das städtische Eigentum an der betroffenen Fläche und einen sorgfältig austarierten Kompromiss. Der Verlust an Ackerfläche werde vollständig kompensiert. Bereits das Parlament hatte die Vorlage mehrheitlich unterstützt. Im Komitee engagieren sich laut Mitteilung Politikerinnen und Politiker aller Parteien ausser Mitte und SVP; vorgesehen ist zudem eine kleine Social-Media-Kampagne. Die Stadt warnt bei einer Ablehnung vor einem mehrjährigen Projektaufschub und Mehrkosten in Millionenhöhe. Wegen Fragen zur Formulierung erläuterte die Stadtkanzlei zudem: Ein Ja befürwortet Gestaltungsplan, Umweltverträglichkeitsbericht und Zonenplanänderung, ein Nein lehnt sie ab.