Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

8000 Zürcher:innen betroffen: Bund will den Schutzstatus S verschärfen

TSRI
8000 Zürcher:innen betroffen: Bund will den Schutzstatus S verschärfen

Themen: Migration/Asyl, Ukraine Krieg, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Russland/Eurasien

Der Bund will den Schutzstatus S für Geflüchtete aus der Ukraine wegen fehlender Aussichten auf einen dauerhaften Waffenstillstand weiterführen, ihn jedoch an strengere Bedingungen knüpfen. Zur Diskussion steht insbesondere, wehrpflichtige ukrainische Männer künftig vom Status auszuschliessen. Bei einer Aufhebung hätten sie nur noch Anspruch auf Nothilfe; eine Rückkehr in die Ukraine und ein möglicher Fronteinsatz könnten die Folge sein. Die Schweiz verfolgt dazu auch Debatten in der EU. Gleichzeitig plant Asylvorsteher Beat Jans einen «Integrationsbooster»: Wer fest arbeitet, keine Sozialhilfe bezieht und straffrei bleibt, könnte über ein Härtefallgesuch eine unbefristete Aufenthaltsbewilligung erhalten. Ab März 2027 leben zahlreiche Schutzsuchende seit fünf Jahren in der Schweiz und hätten grundsätzlich Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung. Der Bund will Kantonen zudem mehr Spielraum bei Sozialhilfeleistungen geben. Der Kanton Zürich begrüsst dies und plant eine Anpassung seines Sozialhilfegesetzes. 2027 sind dort gut 8000 Personen betroffen.

tsri.ch

Zum Originalartikel