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Abreissen für die Rente: Wie Pensionskassen die Mieten in Zürich hochtreiben

TSRI
Abreissen für die Rente: Wie Pensionskassen die Mieten in Zürich hochtreiben

Themen: Leben, Ungleichheit, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

In der Stadt Zürich wurden im ersten Halbjahr 2026 mindestens 937 Wohnungen abgerissen, fast so viele wie im bisherigen Rekordhalbjahr 2021. Eine Auswertung von Abbruchstatistik und Grundbuchdaten zeigt, dass Pensionskassen und Anlagestiftungen 235 dieser Wohnungen verantworteten. Das entspricht einem Viertel aller Abbrüche, obwohl Vorsorgeeinrichtungen nur rund zehn Prozent der Zürcher Wohnfläche besitzen. Seit 2021 rissen sie insgesamt 838 Wohnungen ab; die BVK steht mit 186 Wohnungen an der Spitze. In Schwamendingen liess die BVK an der Roswiesenstrasse 116 Wohnungen abbrechen, deren Mieten für eine 2,5-Zimmer-Wohnung bei etwa 1000 Franken lagen. Die durchschnittlichen Angebotsmieten im Quartier betragen 2226 Franken. Die BVK plant dort 223 Wohnungen und verweist auf die höhere Ausnützung nach neuem kantonalem Baugesetz. Als Auslöser des Baubooms gelten auch erwartete strengere Regeln; die kantonale Wohnschutz-Initiative wurde am 14. Juni 2026 jedoch abgelehnt.

TSRI

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