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Abstimmungsblog vom 27. September 2026

WOZ

Themen: CH-Politik, Neutralität, Demokratie

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Die Ernährungsinitiative ist am 27. September 2026 gescheitert, erzielte aber über 27 Prozent Ja-Stimmen. Unterstützt wurde sie nur von Jungen Grünen, Juso und PdA, während grosse linke Parteien und Umweltverbände auf Distanz blieben. Der Stimmenanteil wird dennoch als Hinweis auf Unterstützung für einen grundlegenden Wandel des Ernährungssystems gewertet. Die Neutralitätsinitiative der SVP wurde noch deutlicher abgelehnt: Nicht einmal 30 Prozent der Stimmenden sagten Ja. Das Komitee verfügte über 5,6 Millionen Franken, davon steuerte Christoph Blocher 3,8 Millionen bei. Die Ablehnung der starren Neutralitätsvorlage wird als pragmatische Einsicht interpretiert, dass die Schweiz in einer krisenhaften Zeit auf Allianzen angewiesen ist. Zugleich steht sie für ein Festhalten an internationaler Völkerrechtsordnung. Frühere abgelehnte SVP-Initiativen wie die Selbstbestimmungs- und die Durchsetzungsinitiative werden als ähnliche Entscheide gegen eine mögliche Distanzierung von der Europäischen Menschenrechtskonvention angeführt.

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