Themen: Gesellschaft, Ungleichheit
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
2025 bezogen in der Schweiz rund 267’300 Personen Sozialhilfe, was 2,9 Prozent der Bevölkerung entspricht. Das sind 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Bundesamt für Statistik mahnt jedoch zur Vorsicht bei diesem Vergleich, weil es eine neue Berechnungsmethode eingeführt hat. Im Tessin lag die Sozialhilfequote mit 2,7 Prozent unter dem Landesdurchschnitt, ebenso in Graubünden mit 1,2 Prozent und Freiburg mit 2 Prozent. Genf verzeichnete mit über 7,5 Prozent die höchste Quote, vor Neuenburg mit knapp 6 Prozent und Basel-Stadt mit 4,8 Prozent. Kinder und Jugendliche waren mit einer Quote von 4,8 Prozent am stärksten betroffen; mit zunehmendem Alter sinkt sie. Unter ausländischen Staatsangehörigen betrug sie 5,4 Prozent, unter Schweizerinnen und Schweizern 1,9 Prozent. Bei Geschiedenen lag sie bei 4,2 Prozent.