Themen: Migration/Asyl, Gesellschaft, Innen-Politik
Regionen: International, Europa
Ein islamistischer Anschlag in Berlin mit einem Auto als Tatwaffe hat mindestens ein Todesopfer gefordert und löst erneut Diskussionen über Migration, islamistischen Extremismus und Behördenversagen aus. Der Beitrag kritisiert, dass NTV zunächst mit der Formulierung «Auto verletzt Menschen» berichtet und den Täter im rechten Lager vermutet habe. Auch die Reaktion der Sängerin Sarah Connor wird als ausweichend dargestellt. Die NZZ bezeichnete die Tat laut Beitrag als islamistischen Anschlag und erwartete eine verschärfte Debatte über Migration sowie den Umgang mit islamistischen Extremisten. Als vergleichbare Fälle mit Fahrzeugen als Waffen werden Leipzig, Magdeburg, München, Mannheim und Trier genannt. Nach Darstellung des Beitrags blieb es nach solchen Vorfällen jedoch meist bei begrenzten Folgen. Der Berliner Täter sei den Behörden bereits bekannt gewesen, habe wegen einer schweren Tat im Gefängnis gesessen und sei dennoch wieder auf freiem Fuss gewesen.