Themen: Wirtschaft/Finanzen, KI/Digital
Regionen: International, International Unbestimmt
Julius Bär baut ihre Backoffice-Präsenz in Mumbai aus. Die rechtliche Einheit Julius Baer Global Enterprise Services (India) habe im Waterstones Business Park eine grosse Fläche mit einer festen Mietdauer von fünf Jahren gemietet. Der Beitrag wertet den Schritt als Outsourcing in ein Land mit tieferen Lohnkosten und verbindet ihn mit Risiken für Datenschutz, IT und Compliance. Als Vergleich nennt er die langjährige Präsenz von UBS in Indien und einen Vorfall von 2009, bei dem Schweizer Kundennamen und Kontodaten in einer indischen IT-Testumgebung in falsche Hände gelangt sein sollen. Auch die frühere Credit Suisse habe zahlreiche Mitarbeitende und externe Kräfte in Indien beschäftigt. Zudem verweist der Text auf eine gegen Julius Bär verhängte Busse von 1,5 Millionen Euro in Monaco wegen Mängeln bei der Geldwäschereibekämpfung. Die Bank selbst kommt nicht mit einer Stellungnahme zur Expansion oder zu den erhobenen Risikoeinschätzungen zu Wort.