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Banque Cramer hat Finma im Haus

Inside Paradeplatz
Banque Cramer hat Finma im Haus

Themen: Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Romandie

Die Finma ist im April bei der Genfer Banque Cramer im Rahmen eines Enforcement-Verfahrens eingeschritten. Nach Angaben aus dem Umfeld betreute die Bank heikle russische Kunden und muss ihre russische Klientel als Sofortmassnahme verkleinern. Die Aufsichtsbehörde verwies auf die Vertraulichkeit ihrer Tätigkeit und äusserte sich nicht zum Einzelfall. Banque Cramer wollte Fragen zur Finma, zum Geschäftsgang und zum Ausscheiden von Gustav Stenbolt nicht beantworten. Stenbolt, Hauptaktionär über Norinvest und bisher Vizepräsident des Verwaltungsrats, schied aus dem Gremium aus. Laut einer Quelle soll die Bank eine Geldwäscherei-Meldung wegen Transaktionen mit Bezug zu ihm erstattet haben. Parallel verschlechterten sich die Ergebnisse 2025 deutlich: Der operative Gewinn sank von über 10 auf unter 3 Millionen Franken, der Reingewinn von 7,2 auf 1,4 Millionen. Zudem verliessen laut Quellen ein bedeutender Kundenberater, der Finanzchef, die Risikochefin und ein grösseres Beraterteam die Bank.

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