Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik, KI/Digital
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Die Baselbieter Regierung will mit dem 2025 gestarteten Projekt «Standort Baselland» die Widerstandsfähigkeit der kantonalen Wirtschaft stärken. Als Belastungen nennt sie die Zoll- und Medikamentenpolitik von Donald Trump, zunehmenden Protektionismus, die OECD-Mindeststeuer und den starken Franken. Wegen ihrer Branchenstruktur und hohen Exportorientierung sei die Baselbieter Wirtschaft besonders betroffen. Nach der Freigabe der Umsetzung soll die Standortförderung Baselland bis Frühjahr 2027 konkrete Massnahmen erarbeiten. Vorgesehen sind unter anderem Handlungsoptionen bei der Unternehmensbesteuerung und Möglichkeiten für tiefere Unternehmensgebühren. Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Baselland sollen geschäftsbezogene Verwaltungsprozesse überprüft, vereinfacht und weiter digitalisiert werden. Allschwil und Arlesheim sollen als Innovationsstandorte für Life Sciences und Medizinaltechnik gestärkt werden. In Pratteln ist ein Ökosystem für Automatisierung und Feinmechanik geplant. Ein Entwicklungsschwerpunktprogramm soll zudem Arbeits- und Entwicklungsgebiete priorisieren sowie Kanton, Gemeinden und Grundeigentümer enger koordinieren.