Themen: CH-Politik, KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Lokale Radios und regionale Fernsehsender erhalten ab 2027 rund 9 Millionen Franken mehr Unterstützung pro Jahr. Der Bundesrat setzte Änderungen des Radio- und Fernsehgesetzes sowie die zugehörigen Verordnungsbestimmungen in Kraft. Der Anteil der privaten Sender an den Abgaben steigt von 6 auf 7 Prozent; das Parlament hat eine Obergrenze von 8 Prozent festgelegt. Für 2027 und 2028 stehen lokalen Radio- und TV-Veranstaltern damit jeweils rund 95 Millionen Franken statt bisher 86 Millionen zur Verfügung. Die Änderungen übernehmen unbestrittene Teile des Medienförderpakets, das am 13. Februar 2022 in einer Volksabstimmung abgelehnt worden war. Weitere jährlich 1,5 Millionen Franken gehen an die Ausbildung von Redaktionspersonal. Nachrichtenagenturen erhalten 6 Millionen Franken; Keystone-ATS hatte bislang 4 Millionen erhalten.