Themen: Gesellschaft, Leben
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
In der Schweiz hat sich der Anteil der Personen, die bei Dämmerung oder nachts mit eingeschaltetem Licht und mindestens einem zusätzlichen Sichtbarkeitshilfsmittel unterwegs sind, von 14 Prozent im Jahr 2022 auf 28 Prozent im Jahr 2025 verdoppelt. Das geht aus einer Erhebung der Beratungsstelle für Unfallverhütung hervor. Trotz des Fortschritts bleibt die Sichtbarkeit insbesondere bei Nutzerinnen und Nutzern herkömmlicher Velos gering: Nur 21 Prozent sind optimal ausgerüstet. Bei langsamen E-Bikes liegt der Anteil bei 36 Prozent, bei schnellen E-Bikes bei 56 Prozent. Reflektierende Westen und Bänder sowie Helme mit Reflexelementen erhöhen die Chance, im Verkehr rechtzeitig erkannt zu werden. Reflektoren an Fussgelenken und am Helm erleichtern es zudem, Bewegungen früh zu erkennen. Zum 20. Tag des Lichts am 5. November erinnern BFU und Polizei mit der Kampagne «Mach dich sichtbar. Strahle von weitem!» auch Fussgängerinnen, Fussgänger und Trottinettfahrende an zusätzliche Sichtbarkeit.