Themen: Wirtschaft/Finanzen
Regionen: International, International Unbestimmt
Strategy, der laut Beitrag grösste unternehmerische Bitcoin-Halter, hat 32 Bitcoin aus einem Bestand von 843’000 Münzen verkauft. Das Unternehmen begründet den Verkauf demnach mit Dividenden. Der Autor wertet ihn dennoch als Bruch mit Michael Saylors «Never Sell»-Botschaft und als Warnsignal für den Markt. Bitcoin fiel zunächst auf 62’000 US-Dollar und erholte sich in der Nacht auf gut 64’000 Dollar. Im Zentrum der Kritik stehen die hoch gehebelten Positionen von Strategy: Bei weiter sinkenden Kursen könnten Margin Calls Verkäufe erzwingen. Als Vergleich nennt der Beitrag Partners Group, deren Evergreen-Fonds Redemptions deckeln müsse. Zudem verweist er auf Inflation infolge höherer Ölpreise, möglicherweise ausbleibende oder höhere Zinsen, nachlassende Dynamik bei Tech- und KI-Aktien sowie milliardenschwere Abflüsse aus Bitcoin-ETFs. Der Autor hält daher einen Rückgang auf 45’000 Dollar für möglich, falls grosse Marktteilnehmer unter Verkaufsdruck geraten.