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Carmen Walker Späh fordert tiefere Steuern für Unternehmen und Private

TSRI
Carmen Walker Späh fordert tiefere Steuern für Unternehmen und Private

Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Zürichs Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh will die Unternehmenssteuern senken und zugleich Privatpersonen entlasten. Der Kanton müsse wieder wettbewerbsfähiger werden und bei den Gewinnsteuern ins schweizerische Mittelfeld gelangen, sagt die FDP-Regierungsrätin. Zürich hat seit diesem Jahr die höchsten Gewinnsteuern der Schweiz, weil andere Kantone ihre Sätze gesenkt haben. Walker Späh vermutet, dass die hohen Steuern beim Wegzug der Banken Vontobel und Cembra eine grosse Rolle spielten. Damit verliere der Kanton 125 Millionen Franken an Steuereinnahmen. Neue, anders als bisher berechnete Zahlen zeigen zudem die Genferseeregion vor Zürich; das Zürcher Wachstum lag zuletzt bei 0,8 Prozent. Für eine Steuersenkung brauche es eine breit abgestützte Lösung, nachdem das Stimmvolk im Vorjahr eine Vorlage abgelehnt habe. Walker Späh schlägt deshalb ein Paket mit Entlastungen auch für Familien und im sozialen Bereich vor. Zugleich verweist sie auf die weiterhin grosse Bedeutung des Zürcher Finanzsektors.

tsri.ch

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